Sonntag, 18. August 2013

Comicreview: The Walking Dead #113



Wow…es ist nun mehr als ein Jahr seit meiner letzten Review zu The Walking Dead vergangen. Wie die Zeit vergeht. Ich habe keineswegs das Interesse an der Serie von Robert Kirkman verloren. Es ist immer noch das Heft welches gleich in der U-Bahn auf dem Heimweg vom Comicshop verschlungen wird, doch … hmmm doch … so wirklich was passiert ist im letzten Jahr seit der 100. Ausgabe nichts. Man könnte fast sagen, dass die Serie so ein bissl vor sich hindümpelt, etwas auf der Stelle tritt.

Was ist denn in letzter Zeit passiert?
Nach den (für mich) schockierenden Ereignissen in der Jubiläumsausgabe hat Negan seine Position gegenüber Rick klar gemacht. Er schreckt vor nichts zurück. Rick hingegen schmiedet einen Plan. Er will Negan beseitigen, jedoch benötigt er hierfür Unterstützung. Jesus organisiert ein paar Leute aus Hilltop, der kürzlich entdeckten Siedlung und macht ihn bekannt mit dem „König“ einer weiteren Siedlung. Gemeinsam planen sie den Aufstand. In der Zwischenzeit war Ricks Sohn Carl in Gefangenschaft (wenn man das so nennen kann) bei Negan und wir konnten sehen wie der Bösewicht seine Truppe führt, wie er mit seinen Untergebenen und wie er mit Frauen umgeht. Das Feindbild wurde perfektioniert, wobei immer wieder bei mir Sympathie ihm gegenüber aufkam. Ich weiß nicht … ich mag Bösewichte einfach. Wenn man es ganz nüchtern betrachtet war es das auch schon.

Was passiert nun in Ausgabe 113?
Negan besucht die Siedlung von Rick um mal wieder ein paar „Steuern“ einzutreiben. Bereits in der letzten Ausgabe nistet er sich ein und wartet auf die Rückkehr von Rick. Währenddessen lehnt er ein verräterisches Angebot dankend ab und schlitzt seinem Gegenüber den Bauch auf. Rick kehrt mit gesammelten Gütern zurück, welche Negan gleich mal einkassiert. Dies ist zu viel des Guten und Rick holt zu Gegenschlag aus. Andrea wird als Scharfschütze auf den Glockenturm der Kirche geschickt und ein Kampf bricht aus, der letztendlich scheitert. Negan gewinnt wieder die Oberhand. Der Kerl ist einfach nicht umzubringen. Einzig Lucille, sein geliebter mit Stacheldraht geschmückter Baseballschläger hat einen Schuss abbekommen. Scheinbar ist Lucille das einzige, was Negan wirklich am Herzen liegt und er rastet aus. Am Ende haben wir eine identische Situation wie in Ausgabe 100. Rick und ein paar seiner Anhänger knien vor Negan und er spielt Eeene-Meene-Muh wer denn nun für den Verrat bezahlen muss.

Wie ihr seht, dreht sich Walking Dead seit gut einem Jahr im Kreis. Es wird also Zeit, dass endlich wieder was passiert. Im Oktober startet wie auf der Image Expo angekündigt der 12-teilige Storyarc „All Out War“, der im 2-Wochen-Rhythmus erscheinen wird. Hier wird wohl die Geschichte mal etwas vorangetrieben. Hoffe ich jedenfalls!  

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