Sonntag, 10. März 2013

Filmreview: Vampire Office (2007)



„Vampire Office“ klingt doch interessant, oder? Ich habe mal wieder am Grabbeltisch des örtlich überall ansässigen Medienhändlers zugegriffen. Cover und Plotzusammenfassung haben mich angesprochen und der Preis für eine Blu-Ray war äußerst entgegenkommend.

Im Original heißt der Film NetherBeast Incorporated und alles dreht sich um das Personal des Telekommunikationsunternehmens Bern-Tech. Die traditionsreiche, über 100 Jahre alte Firma beschäftigt ausschließlich Vampire. Dumm nur, wenn der Chef plötzlich an Alzheimer leidet und vergisst selbst ein Vampir zu sein.

Damit ist der Grundplot eigentlich schon erzählt. Es kommt noch eine Verschwörung und eine menschliche Angestellte und somit eine kleine Lovestory hinzu und fertig ist der B-Movie. Es ist tatsächlich kein Meisterwerk, aber die Idee ist nett, die Umsetzung für das vorhandene Budget gut und auf die Synchronisation kann man leider wie so oft bei B-Movies schei..en.

Trotzdem muss ich sagen, dass mich der Film unterhalten hat, was ich immer am wichtigsten finden. Der Hauptdarsteller Steve Burns erinnerte mich die ganze Zeit an Stanford aus Sex and the City, was etwas ablenkte, aber alles irgendwie witziger machte. In einer Nebenrolle ist Jason Mewes zu sehen, den die meisten wohl als Jay neben Kevin „Silent Bob“ aus Clerks kennen. Schauspielerische oder kameratechnische Highlights hat der Film nicht zu bieten, aber er macht Spaß und fürn nen schmalen Taler immer noch weitaus besser als das übliche Fernsehprogramm.

Nur mal so nebenbei: Die offizielle Website zum Film ist jetzt ein asiatischer Blog über „Besser Wohnen“!


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