Donnerstag, 29. November 2012

Was passiert nun in Star Trek Into Darkness?

Die erste Inhaltsangabe von Paramount zur Star Trek Fortsetzung ist nun veröffentlicht worden und doch sind die wichtigen Fragen um was es nun tatsächlich geht weiter offen.
Die Seite Trekzone hat die Meldung folgendermaßen übersetzt:
„Im Sommer 2013 wird der bahnbrechende Regisseur J. J. Abrams einen explosiven Actionthriller abliefern, der "Star Trek" in die Dunkelheit [im Original: "Star Trek Into Darkness", Red.] führt.

Als die Crew der Enterprise zurück nach Hause gerufen wird, erfährt sie, dass eine unaufhaltsame Kraft des Terrors aus den eigenen Reihen ihrer Organisation die Flotte und alles, für das sie steht, zur Explosion gebracht und unsere Welt im Krisenzustand zurückgelassen hat.

Captain Kirk, der eine persönliche Rechnung zu begleichen hat, führt eine Verbrecherjagd zu einer Welt im Krieg an, um eine Ein-Mann-Massenvernichtungswaffe gefangen zu nehmen.

Während unsere Helden in ein episches Schachspiel von Leben und Tod getrieben werden, wird Liebe auf die Probe gestellt, werden Freundschaften auseinandergerissen und müssen Opfer erbracht werden für die einzige Familie, die Kirk geblieben ist: seine Crew.“

Die Gerüchteküche um die Rolle von „Sherlock“ Benedict Cumberbatch brodelt ja seit der Bekanntgabe seiner Beteiligung an dem Projekt. Für die einen ist er Khan und mit der nun veröffentlichten Inhaltsangabe ist er für den einen oder anderen Gary Mitchell. Ich kann mich mit Mitchell jedenfalls nicht so richtig anfreunden. Khan ist auf jedem Fall außen vor, denn er war keineswegs eine Ein-Mann-Vernichtungswaffe und einen Terror von Innen kann ihn auch nur ausschließen, da seine Herrschaft grundsätzlich in den 90er Jahren des 20.Jahrhunderts endete und er somit auch nicht von dieser Zeitverzerrungsneuerfindungsallesausdenangelnhebendegeschichte betroffen sein.
Also Khan weg und Mitchel her. Wie kann die Figur in den oben genannten Plot gepackt werden. Zur Erklärung wer dieser Typ überhaupt ist:
Er war ein kleiner Offizier auf der Enterprise, der plötzlich mit besonderen Kräften und geistigen Fähigkeiten gesegnet wurde. Leider rastete er vollkommen aus und wurde von Kirk auf einem einsamen Planeten ausgesetzt. Diese Vorgeschichte müsste im Film erzählt werden und dann auch noch die Rückkehr von Mitchell zur Erde plausibel erklärt werden. Hier hapert es schon ein bisschen, denn der Nicht-Star-Trek-Fanat soll ja schließlich mitgenommen werden.
Des Weiteren fällt mir dann noch dieses erste Paparazzi Foto vom Dreh ein, welches Cumberbatch im Nahkampf mit Spock zeigt. Warum sollte ein zum Überwesen mutierter Irrer mit den Händen kämpfen, wenn er ihn allein durch Gedankenkraft zermalmen könnte?
Egal, weiter im Text…wieso sollte der amerikanische Comicpublisher IDW gerade diesen Stoff in seinen ersten beiden Comics zur aktuellen Ongoing rausbringen? (siehe hier und hier) Der angekündigte Prequel als Comic zum Film wäre somit das Prequel vom Prequel. Noch so ein Umstand der mich an der Figur Mitchell zweifeln lässt.
Ich will Khan, aber der wird es wohl auch nicht. Trotzdem denke ich, dass diese Figur sehr viel Potenzial hätte. In der leider viel zu früh abgesetzten Prequelserie Enterprise war ein schöner Ansatz wie man mit der Geschichte um die genetisch verbesserten Menschen umgehen kann. Allein der Ansatz mit Brent Spiner als Soong war schon ein genialer Kniff, aber dann noch darüber die wülstelosen Klingonen zu erklären war reinste Erzählkunst und eine Wonne für den Star Trek Fan.
Wir müssen uns wohl noch etwas länger fragen was nun wirklich in der Fortsetzung passiert. Uii spannend ist es. Den Ansatz mit dem Terror von innen kann ich nur befürworten, denn ein sauberes Star Trek ist absolut gesichtslos. Wenn man mal zurückschaut, dann sind gerade die Momente in welchen die Sternenflotte sich über seiner selbst die Frage stellen muss waren am interessantesten. Bei Star Trek 6 haben sich Klingonen und Sternenflottenoffiziere verbündet und ein Attentat geplant. Der Film ist ein Klassiker, den ich immer wieder schauen kann. Die DS9 Folgen (und auch bei Enterprise) mit der Section 31 waren genial. Eine geheime Organisation, die die Fäden des Bündnisses der Planeten aus der Deckung zieht. So wie im wirklichen Leben. Wenn Section 31 im neuen Kinofilm vorkommt, dann spring ich jedenfalls im Dreick vor Freude, egal ob ich dann meinem Sitznachbarn bei der Premiere das Popcorn aus der Hand schlage.
Ich spinne jetzt mal ein bissl. Wer könnte denn der Bösewicht in Bezug auf den oben genannten Plot noch sein?
1.      Wenn es Gary Mitchell aus „Where No Man Has Gone Before“ sein kann, dann könnte es genauso gut Charlie aus „Charlie X“ sein.  
2.      Wenn wir schon den Namen Gary ins Spiel bringen, wieso dann nicht Gary Seven aus „Assignment: Earth“? … denkt mal drüber nach!

Ich denke J.J.Abrams macht da was genau richtig. Wenig Informationen streuen, Zeit für Zeit die Schauspieler sich angeblich verquatschen lassen und am Ende sehen wir Harry Mudd mit einem Haufen Tribbles. 

1 Kommentar:

  1. Schöner Kommentar am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Danke für die Infos :)

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