Dienstag, 3. April 2012

Comicreview: The Walking Dead #95 – A Larger World Part Three


Ricks Spähtrupp unter der Führung von dem mysteriösen Jesus ist an der von ihm beschriebenen Siedlung angekommen. Eine riesige massive Mauer umschließt einen auf einem Hügel liegenden Ort. Sie macht einen sicheren Eindruck und Wachen auf der Mauer behalten die Umgebung im Blick.
Schon der Einlass durch das Tor mit einer intensive Sicherheitskontrolle weckt Ricks mißtrauen. Scheinbar ist den Bewohner die Munition ausgegangen und sind nur noch mit primitiven Speeren bewaffnet. Die Gruppe um Rick ist vom inneren der Festung beeindruckt. Die Bewohner bauen Gemüse an, verschiedene Handwerke sind zu erkennen und neue Häuser werden gebaut. Alles erinnert ein wenig an den Wilden Westen. Eine neue Stadt entsteht rund um ein riesiges Herrenhaus. Dort trifft Rick auf den Anführer Gregory, jedoch kommt es nur zu einem kurzen Gespräch, denn es kehrt jemand von einem Außeneinsatz zurück und es fehlt der Rest seines Trupps. Das einzige was der Überlebende mitgebracht hat ist eine Nachricht für Gregory.

Der Regen in Ausgabe 95 und 95 ist zeichnerisch sehr gut umgesetzt. Ein einfacher, dezenter Effekt mittels senkrechter Striche. Die zweite Seite ist ein riesiges Megapanel, auf welchem man die Gruppe beim Aufstieg zum Hügel beobachten kann. Auch hier wieder mittels weniger Striche entsteht viel Bewegung, wenn Michonne den Weg von Zombies befreit. Zeichner Charlie Adlard kann mit wenigen Handgriffen die notwendigen Informationen zeichnen und gerade dies ist bei schwarz/weißen Bildern besonders wichtig, denn der Betrachter kann auf jedes Detail achten.     

Ich kann immer wieder die Tradeleser verstehen, da sich gerade die The Walking Dead Reihe am Stück besser liest. Nach dem Ausgabe 94 aus Zeitgründen einen Monat auf meinem Ungelesenstapel sein Dasein fristete konnte ich nun zwei Ausgaben hintereinander lesen. Der Cliffhanger zum Ende des zweiten Teils von „A Larger World“ kam mir persönlich zu früh. Ich hatte mich auf einen längeren Roadtrip mental vorbereitet und fühlte mich von der schnellen Ankunft in der neuen Siedlung nahezu überrumpelt. Kirkman offenbart mit dem Titel einen erheblichen Entwicklungsschritt für The Walking Dead. Es kommen nicht nur viele neue Figuren hinzu, sondern es ergeben sich daraus auch viele neue Möglichkeiten die Geschichte voranzutreiben. Jesus hat also nicht gelogen und es bestehen mehrere Siedlungen, welche Handel treiben. Es kehrt eine Spur von Zivilisation zurück in Kirkmans Zombiewelt. Es bleibt natürlich abzuwarten wie der mittlerweile paranoid wirkende Rick mit der Situation umgeht.


Vorsicht Spoiler
Der Überlebende sticht den Anführer Gregory nieder, da ein gewisser Negan ihn dazu gezwungen hat. Die Siedlung steht also im Konflikt mit einer der anderen Gruppen. Die Hintergründe sind noch nicht bekannt, jedoch wird Rick nun in einen Zwist hineingezogen, der zu einer Art Krieg werden kann. Ich stoppe an dieser Stelle meine Vermutungen, denn meist lag ich bei The Walking Dead falsch. Also lasse ich mich überraschen.

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