Montag, 2. April 2012

Comicreview: The New Deadwardians #1


1910, London, Zone A
Chief Inspector George Suttle arbeitet für Scotland Yard als Ermittler der Mordkommission, lebt mit Mutter, Butler und Hausangestellten in einem Londoner Stadthaus und er ist ein Vampir. Die obere Gesellschaftsschicht hat sich freiwillig zu Vampiren verwandelt um der unteren aus Zombies bestehenden Bevölkerung zu entfliehen. Die Stadt ist in Zonen eingeteilt, welche unterschiedliche Sicherheitsgrade gewährleisten, jedoch gibt es für die Zombies immer wieder ein Schlupfloch in die sichere Zone A.
Vampirgeschichten sind seit längerer Zeit in Mode und die Kombination mit Zombies im spätviktorianischen Zeitalter ist ebenfalls nicht neu. Die Geschichte von Dan Abnett um den Inspector ist keineswegs spannend erzählt, was sicher an der Einführung der Figuren und der Grundsituation der Serie ist. Die kühle britische Art hingegen gefällt mir sehr wohl, wobei die Hauptfigur bisher unsympathisch bis fremd bleibt. Die Story hat mich jedenfalls nicht mitgenommen, obwohl gerade Vampir- und Zombiegeschichten mein Interesse wecken müssten. Ich konnte mich in die Geschichte nicht einfühlen, ob es an der Erzählweise oder am Zeichenstil lag kann ich bisher nicht beurteilen. Alles wirkt sehr hölzern und der verwöhnte Comicleser wird von Ian Culbards Panels enttäuscht. Es ist keine Bewegung in den Bildern, alles in einer Art von Starre.

Fazit 
Diesen Neustart aus dem Hause Vertigo werde ich wohl nicht weiter verfolgen. Wer sich eine eigene Meinung von der 8-teiligen Miniserie bilden will, der schaut einfach mal beim Groben Unfug vorbei, denn dort ist seit letzter Woche dieses Heft auf Lager. Ich werde jetzt mal schauen was Saucer Country zu bieten hat. 

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