Dienstag, 24. April 2012

Comicreview: Michonne Origin im Playboy

Ich habe mir einen Playboy gekauft weil ich einen Artikel so interessant fand!


Im (noch) aktuellen US Playboy hat Robert Kirkman die Origin von Michonne, einem der wohl beliebtesten The Walking Dead Charaktere veröffentlicht. Auf sechs viel zu kurzen Seiten erfahren wir etwas zum Hintergrund von der Schwertkämpferin und können uns ein Bild von ihren traumatischen Erlebnissen zum Beginn der Zombieseuche machen.
Als bekennender The Walking Dead Süchtiger ist dieses Nackdeiheftchen natürlich ein Pflichtkauf. Es gehört zur Sammlung, da die bisher unveröffentlichte Geschichte um Michonne bisher unveröffentlicht ist. Die April Ausgabe hat ein recht lahmes Cover ohne nackte Körperpartien und könnte auch eine x-beliebige bunte Zeitung im Wartezimmer des Allgemeinarztes um die Ecke sein. Bruno Mars ist auf dem Cover, aber seien wir ehrlich, wen interessiert das wirklich. Auch die mir unbekannte Dame, welche sich zu seinen Füßen rekelt, tut mir eher nur leid, da das Shooting sicher anstrengend war.  Die Story ist nicht wirklich berauschend und ob sie die EUR 13,60 wirklich wert waren bezweifle ich stark.

Ich führe bekanntlich (für den einen oder anderen) eine etwas komische Beziehung. Ich zwei linke Hände lasse mein Fahrrad von meiner Madame reparieren, sie baut die IKEA Möbel auf und kauft sich ab und zu den Playboy. Ja sie kauft sich den Playboy. Warum? Na weil sie Fotografin ist und sich die Posen dort gern mal abguckt, damit die ortsansässigen freizügigen Damen ihre Website oder ihren Herzallerliebsten erfrischen können.

Ich gebe es offen zu: dies ist mein erster selbst gekaufter Playboy, nein sogar das erste selbst gekaufte Nackdeiheftchen und ich bin enttäuscht und überrascht zugleich. Ich dachte der Spruch von oben ist ein Witz, aber im Playboy sind tatsächlich mehr Artikel als Bilder, mehr Werbung für Man`s Stuff und mehr Cartoons als ich erwartet hätte. Wir saßen auf der Couch und dieses Mal durfte ich blättern!!! und diskutierten über die Echtheit der abgebildeten weiblichen Proportionen. Was ist gephotoshopped, was chirurgisch „verbessert“ und was für handwerkliche Fehler hat der Fotograf bzw. der Nachbearbeiter begangen.

Mittlerweile bin ich recht geübt in der Fehlersuche, aber was der Playboy für mangelhafte Bilder bietet ist schon erstaunlich. Kein Wunder, dass die Verkäufe in den vergangenen Jahren rapide runtergegangen sind und der Hugh für die Michonne tief in die Tasche gegriffen hat. Sicherlich ist die Veröffentlichung im Playboy nicht nur von finanziellem Erfolg gekrönt, sondern auch strategisch für die Zuschauerzahlen und Comicverkäufe vorteilhaft.

Wer sich die Investition und die Diskussion mit dem Partner sparen möchte kann hier auf Flickr Michonne`s Story auch online betrachten. 


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