Donnerstag, 5. April 2012

Comicreview: Fanboys vs. Zombies #1

Gestern ist aus dem Hause Boom eine absolute Nerdserie erschienen mit dem Titel Fanboys vs. Zombies. Der Name dieser Serie ist so albern wie die Story dahinter, was nicht heißen soll, dass dieser Comic nicht zeigt was er verspricht.
Die Handlung dreht sich um eine kleine Gruppe von Nerds, welche sich alljährlich am Eröffnungstag der San Diego Comic Con trifft. Dass amerikanisches Fast Food ungesund ist, sollte jeden bekannt sein, dass es jedoch eine Zombieepedemie auslösen kann ist neu.

Die erste Ausgabe beschäftigt sich zum größten Teil mit der Einführung der Hauptfiguren und kommt dann gegen Ende richtig zur Sache. Die Einführung ist ziemlich langweilig und ideenlos, die Konflikte zwischen den Figuren unplausibel, die Charaktere klischeehaft und dabei auch nur grob bis gar nicht vorgestellt. Die erste Hälfte des Comics betrachte ich als vergeudete Lebensmüh für Schreiberling Sam Humphries und dem Leser. Hier wurde viel Potenzial vergeudet, denn aus der Grundthematik läßt sich mehr rausholen. Wenn der Autor so Fanboys interpretiert, dann distanziere ich mich von diesem Begriff.

Grundsätzlich könnte man davon ausgehen, dass gerade die Nerds auf einen Zombieangriff vorbereitet sein müssten, denn sie haben das notwendige Wissen bereits über Jahre hinweg angesammelt um sich gegen Untote wehren zu können. Ich hoffe die folgenden Ausgaben nutzen die Chance.

Der mangahafte Zeichenstil von Jerry Gaylord (ja so soll der Typ tatsächlich heißen) sagt mir nicht gerade zu, aber das ist halt Geschmackssache und bleibt für mich erst einmal außen vor. Bin ja tolerant.

Das erste Heft erscheint mit einem Einführungspreis von $1.00 und mehr würde ich dafür auch nicht ausgeben, jedoch gehört es trotzdem irgendwie in meine Zombiesammlung. Schaut euch noch dieses Suchbild an. Hier sind wirklich viele Sachen zu entdecken. Allen voran mein Liebling Marvin.


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