Dienstag, 30. August 2011

Comicreview: Die Toten – Special II

Dies ist mein erster Post zur Beschreibung meines Read Comics in Public Tages 2011. Die Toten habe ich am Denkmal für ermordete Juden in Berlin gelesen und wurde fotografisch von Anna Arndt festgehalten. Ich gebe offen zu: es ist makaber, jedoch hat es seine Zweck erfüllt, denn es hat zur Diskussion angeregt und aufmerksam gemacht. Wer sich näher mit dem Bild und der Aussage dahinter beschäftigt versteht eventuell die von mir inszenierte Metapher.

Sonntag, 28. August 2011

Read Comics in Public Day 2011 in Berlin



Heute war Read Comics in Public Day und wir haben ein kleines Shooting in Berlin gemacht. Die Ergebnisse sind grandios. Danke Anna!! Das gesamte Album von unserer Tour findet ihr hier.

Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle den GrobenUnfug Store Berlin, dem ich eine Großteil der Comics verdanke.


Ein kleines Highlight war für mich dieses Comic "Bier" von Freakslike an einem Berliner Polizeiwagen am Rande einer Demo am Brandenburger Tor. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich mich erschrocken habe als auf einmal die Tür vom Sixpack aufging.


Der Tag hat viel Spass gemacht und wird auf jeden Fall wiederholt. Wenn Ihr Lust auf mehr Infos habt, dann schaut doch bei den folgenden Links vorbei:




Freitag, 26. August 2011

My birthday with Adam Bomb


Thank you very much Adam. My english is so bad, so I wrote this post in german and hope anybody translate this for you.

Als ich gelesen habe, dass Adam Bomb an meinem Geburtstag im Berliner White Trash spielt war ich schon happy und das er noch zwei Tage hintereinander spielen wird  ist die Krönung. Gestern war dann eine unplugged Show angekündigt, welche sein Können an der Gitarre bewies. Er spielte Songs von den Stones und Rod Stewart und vieles mehr in grandiosen Akustikversionen.  Am Ende des beeindruckenden Sets kündigte er noch ein elektrisch unterstütztes Set für den späten Abend an. Wer schon mal eine Liveshow von Adam Bomb gesehen hat, weiß was uns erwartete. Rock like Fuck mit Pyrotechnik. Egal wie klein der Club ist, er wird komplett eingenebelt.

Der 1965 geborene Amerikaner Adam Bomb ist ein Gitarrist erster Klasse, was er bei jedem meiner Konzertbesuche bewiesen hat. Ich bin meinem Kumpel Rob zu großem Dank verpflichtet mich auf diesem Ausnahmekünstler aufmerksam gemacht zu haben. Seit dem ersten Konzert bin ein riesen Fan und wie es sich für ein Vinylsammler gehört habe ich seine beiden auf LP erschienen Alben in meinem Besitz. 

Ich bin eigentlich kein Autogrammjäger, aber diese Scheiben wollte ich unbedingt mit der Unterschrift von Adam veredeln. Also habe ich die Platten (aus penibler Vorsicht selbstverständlich nur die Hüllen) eingepackt und da stand ich nun wie ein schüchternes Kleinkind vor dem White Trash Biergarten und zögerte. Ich wollte die vertiefte Unterhaltung von Adam nicht stören. Wir sind also erst einmal rein in die Fastfoodhöhle, denn ich wollte das intensive Gespräch nicht unterbrechen, welches Mr.Bomb vor dem White Trash führte. Ein Bier später habe ich dann Mut gefasst und ging vor die Tür und sprach ihn in meinem gebrochenen englischen Kauderwelsch an und er war eigentlich wie immer total sympathisch. Ein kurzes Gespräch später hatte ich beide Platten mit persönlicher Widmung zurück und mein Lächeln verschwand den gesamten Abend nicht mehr.

Das White Trash ist ein Fast Food Restaurant mit Bühne(n) das seinem Namen verdient hat. Der Club ist elegant angeranzt, mit Kitsch zugestellt und das Essen viel und lecker. Die Burger werden nicht ohne Grund in zwei Hälften serviert, denn nur ein Nilpferd könnte von diesem Bürger abbeißen. Dieser Schuppen ist genau das Ambiente für einen Glamrocker wie es ihn heute kaum noch gibt. Keine Spur von anpassung an das Pop-Business. Adam Bomb hat seinen eigenen unverwechselbaren Stil, den seine eingeschworene Fangemeinde liebt und nicht missen will.  
 
Am heutigen Freitagabend spielt Adam Bomb erneut im White Trash und ich werde da sein und wir werden rocken. Ich freue mich darauf und bedanke mich nochmals für die vielen wunderschönen Abende. Ich hoffe wir bekommen noch viele viele weitere Deutschlandbesuche dieser Glamrockband mit Feuer unterm Arsch.

Here`s the WEBSITE and here the FACEBOOK account. Look and follow him!

Zum Abschluss noch ein kleines fuckin`Video vom gestrigen Konzert.

Mittwoch, 24. August 2011

Filmreview: El Superbeasto (2009)

Trash ist eine meiner Leidenschaften. Diese DVD kaufte ich allein wegen dem Cover. Ich stellte ich erst (zu meiner Verzückung) auf dem Weg zur Kasse fest, dass der Animationsfilm von Rob Zombie stammt. Ein Kauf der sich mal wieder gelohnt hatte und ich nur dringend weiterempfehlen muss! Die Eröffnungssequenz (kurze Auszüge sind im Trailer zu sehen) ist schon mal stilecht im Format der 30er-Horrorfilme und schwarz/weiss gehalten. Ein Erzähler warnt die Zuschauer vor und der Vorhang geht auf.

Dienstag, 23. August 2011

Filmreview: Princess (2006)

Der dänische Geistliche August kehrt aus dem Ausland von seiner Missionarsarbeit in sein Heimatland zurück. Seine Schwester ist plötzlich verstorben. August war nie mit dem Lebensweg seiner Schwester Christina zufrieden, denn sie war der ein Stern am Pornohimmel namens „The Princess“.

Filmreview: Film Noir (2007)

Es ist mutig und schon etwas anmaßend einen Film nach einem Genre zu benennen. Ich erwarte heftigen Protest, aber der Titel ist treffend. Der im Jahr 2007 veröffentlichte schwarz/weiße Animationsfilm spielt mit den Elementen des Genres und ist vollends gelungen. Er hat die dunkle Stimmung, den kniffligen Kriminalfall und selbstverständlich das nötige Quäntchen Erotik. Rundum komplett.

Comicreview: Als die Zombies die Welt auffrassen #1


Ich weiss, schon wieder Zombies. Trotzdem muss dieser Post sein, denn es geht um Zombies. Der Cross-Cult Comic aus dem Jahr 2008 im Gore-O-Scope Format und Terrorcolor hat mich gestern beeindruckt und mehrfach zum Lachen gebracht. An einigen Stellen stellte sich mir die Frage ob ich jetzt Lachen darf oder echauffiert sein muss und gerade diese Mischung macht diese Bildergeschichte zu grandioser Kunst.

Samstag, 20. August 2011

Rango


Rango ist eine Terrarienechse welche durch einen Unfall der freien Natur ausgesetzt wird. Die Wüste bekommt dem hysterischen Haustier nicht. Sei es die Hitze oder der Kreislauf der Natur, alle Gewalten wirken mit voller Kraft auf Rango ein. Die Umstände und die große Klappe der Hauptfigur machen ihn zum Sheriff der Westernstadt Dirt. Die Stadt kämpft mit der Austrocknung und der neue Sheriff fühlt sich berufen dieses Problem zu lösen.

Freitag, 19. August 2011

Trailer: Ghost Raider: Spirit Of Vengeance Trailer 1

Comic Verfilmungen sind ja momentan im Trend und somit kommt die seit längerer Zeit geplante Fortsetzung vom Ghost Raider mit Nicolas Cage in der Titelrolle auch ins Rollen. Mr. Cages Faible für Comics ist bekannt und die erste Verfilmung des Feuerkopfs auf Rädern mit schlechten Kritiken überhäuft. Ich war und bin ein Fan von Cage und dem ersten Ghost Raider.

Black Jack #1 Blue Bell


Gangstergeschichten haben es mir angetan. Von Howard Hawks Scarface Verfilmung aus den 30ern (muss jeder Mafiafilmfan gesehen haben)  bis zu Untouchables mit Robert DeNiro in der Rolle des Al Capone. Im Film wurde der größte Pate von Chicago häufig in Szene gesetzt, jedoch häufig nur der Name zur Erhöhung der Einspielergebnisse missbraucht. Gute bebilderte Geschichten aus dem Verbrechermileu sind Raritäten, nehmen in letzter Zeit jedoch an Fahrt auf.

Captain America The First Avenger in 3D


Gestern haben wir uns dann mal spontan entschieden Captain America in 3D im Kino zu schauen. Ich bin ja grundsätzlich skeptisch was amerikanischen Patriotismus angeht, kann aber Comic-Verfilmungen nicht wiederstehen. Noch größer ist meine Skepsis gegenüber der gehypten 3D-Technik. Mir blieb jedoch keine Wahl, da der Berliner Titania Palast bei mir um die Ecke nur die „aufgewertete“ Version zeigt und ich an chronischer Faulheit was lange Wege angeht leide.

Montag, 15. August 2011

Cowboy Bebop


Ein Festivalbesuch zwang mich, wie immer bei Städtetrips, den örtlich ansässigen Comicshop aufzusuchen. Dank der Ortskenntnis meines Gastgebers wurde mir langes Suchen erspart, obwohl dies der heutigen Smartphonegeneration sicher immer befremdlicher wird. Zu meinem Bedauern stellte sich raus, dass Magdeburger im Comic Kombinat nahezu ausschließlich der deutschsprachigen Comicliteratur frönen. Wie auch immer, noch etwas stöbern musste sein und fand noch ein paar Sin City Ausgaben, ein italienischen Zombiecomic mit einer nackten Schönheit auf dem Cover (was an dem gesamten Comic auch schon das Beste war) und ein limitiertes deutsches Simpsons Comic. Ich war aber immer noch etwas untershoppt. Die riesige Auswahl an Mangas, welche eigentlich nicht mein Fall sind, brachte mich auf den Gedanken mal nach dem bei Ehapa erschienenen Cowboy Bebop Ausgaben zu Fragen und tatsächlich hatte er die dritte Ausgabe noch vorrätig. Für diejenigen, welche Cowboy Bebop noch nicht kennen ist folgender Fund meiner Recherche recht interessant:

Samstag, 13. August 2011

Planet der Affen 1968 bis 2011

Ich war schon immer Fan von Weltuntergangszenarien und die Hauptursache liegt meines Erachtens beim Planet der Affen aus dem Jahr 1968. Anfang der 90er im Nachmittagsprogramm bei irgendeinem öffentlich-rechtlichen Sender angefixt, hält die Sucht nach Endzeitszenarien bis heute an. Für damalige Zeiten ein grandioser Kostümfilm und einer der wenigen Filme von Charlton Heston, welche ich immer wieder sehen kann. Diese Woche hat Kabel 1 passend zum Kinostart des Prequels eine Affen-Nacht ausgestrahlt, bei der ich mich nicht zurückhalten konnte und wieder einmal einen Film(e) im TV schauen musste obwohl dieser werbungsfrei im DVD-Regal steht. Das sind die Momente in denen ich mir einen Quotenmesser an meinem TV-Gerät zum Steigern der Qualität des Fernsehprogramms wünsche. 

Freitag, 12. August 2011

Dienstag, 9. August 2011

Afro Samurai


Ich muss ja zugeben, dass der Hype um Afro Samurai etwas an mir vorbeigegangen ist. Selbstverständlich kannte ich einige Videoschnipsel von YouTube und allein die Tatsache das RZA vom legendären Wu-Tang Clan den Soundtrack zur Animeserie machte weckte schon damals mein Interesse, jedoch schreckte mich der Preis der DVD bisher vom Kauf ab. Nun wurde ich durch die Auslage meines Stammladens wieder einmal auf einen Comic aufmerksam, welches nicht auf meiner Checkliste stand und somit zum spontanen „Blindkauf“ wurde. „Blindkauf“ steht aus dem Grund in Ausrufezeichen, dass ich mir ja bereits eine gewisse Meinung zu Afro Samurai gebildet hatte und ich selbstverständlich erst einmal etwas in der Carlsen Manga Ausgabe von Afro Samurai blätterte und mich für den Kauf allein des Artworks wegen entschied. Wie bereits so oft erwähnt stehe ich auf Schwarz/Weiss mit dezenter Farbgebung. Das bei einer Samurai-Story die Farbe Rot schwer nur dezent gesetzt werden kann steht außer Frage und gerade deswegen gefällt mir die aktuelle Neuauflage des Comics von Takashi Okazaki. Wenn in diesem Comic das Blut fließt, dann auch in Strömen.