Sonntag, 4. Dezember 2011

Teenage Mutant Ninja Turtles #3 und #4 (2011)

Mit der Annahme des mittlerweile 4.Jobs leide ich mittlerweile unter Zeitmangel. Ich komme nicht mehr dazu mein notwendiges Pensum an Comickonsum zu erfüllen. Aus diesem Grund gibt es nun die Rezension der dritten und vierten Ausgabe der aktuellen Turtles Reihe in kompakter Form.

Diese Reihe ist ein Neustart wie er im Buche steht. Hier kann sich DC mit dem als großes Medienereigniss verkauften The New 52 eine dicke Scheibe abschneiden. Der Leser verfolgt hier die Originstory, den Ursprung der Ninjaschildkröten unter der Führung einer Ratte. Ich wiederhole mich in den Blogs leider oft, da ich meistens nur das rezensiere, was mir gefallen hat, aber diese Serie ist der Hammer. Year One mit den Turtles. Ein Muss, Pflichtlektüre der 80er-Jahre-Generation!

Zur Ausgabe #3:
Casey und Raphael machen die Straßen sicher und stellen einen Handtaschendieb. Die beklaute Dame hat vor den beiden „Helden“ jedoch genauso große Angst wie vor dem Verbrecher. Währenddessen befinden sich die anderen drei Turtles im Training unter dem der Führung des weisen Splinter. Die Geschichte befindet sich immer noch in einer dreigeteilten Erzählform. Wir können nicht nur Raphael mit Casey und die drei Turtles mit Splinter begleiten, sondern haben auch noch einen Rückblick zur Entstehung der Mutantenschildkröten und wie es zur Trennung des Quartets kam, welche sich bereits über die drei Hefte zieht.

Zur Ausgabe #4:
Diese Ausgabe beginnt mit einem Kampf von Raphael und Casey gegen einen Superkater und seine Punkergang, etwas klischeehaft aber irgendwie passend. Wir erfahren den Hintergrund zum Superbösewicht und müssen feststellen, dass er in fremden Auftrag handelt um die Turtles zu finden, tot oder lebendig. Den Cliffhanger/Schluss verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht, denn ich will euch den Spaß ja nicht verspoilern.

Die Erzählstruktur der Reihe von Kevin Eastman und Tom Waltz gefällt mir persönlich besonders gut, da nicht kontinuierlich die Entstehung der Turtles erzählt wird, sondern der Leser häppchenweise Informationen geliefert bekommt. Zum Einen hält es den Spannungsbogen aufrecht und zum Anderen entsteht somit eine abwechslungsreiche Geschichte.  Der grobe Zeichenstil von Dan Duncan bleibt über die vier Ausgabe auf demselben hohen Niveau und ist für mich das i-Tüpfelchen im Gesamtwerk.    

Die Figureneinführung ist genauso stückchenweise umgesetzt wie die Storyline. Casey und April kamen bisher etwas zu kurz. Casey ist der misshandelte Sohn auf Selbstjustizkurs und April die überfallende Praktikantin in einem Wissenschaftslabor. Ich bin mir sicher da kommt noch mehr, aber wie immer kann ich es nicht abwarten und bin viel zu neugierig wie es weitergeht.

Nachdem im Zuge von Halloween die Google Suche nach einem Turtles Latexkostüm Verkauf des Öfteren auf meinem Blog verwiesen hat, erwähne ich an dieser Stelle, dass ich höchstens an eine Kauf interessiert bin (oder an der Erhöhung des Content grins).

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