Dienstag, 4. Oktober 2011

Comicreview: Superman #1


Ein Reboot beginnt am Besten mit einem gravierenden Einschnitt, um zu zeigen, dass hier eine neue Ära beginnt, ein neues Zeitalter, ein neues Universum. Action Comics hat bereits einen gravierenden Einschnitt im Leben bzw. in der Superman Serie beschrieben. Superman spielt ca. 5 Jahre später und die Kräfte des Manns vom Krypton sind voll ausgeprägt und hat mittlerweile ein Kostüm (ja ohne roten Schlüpper und ich find es besser). Also benötigt diese Reihe ein ähnlich harten Einschnitt: Metropolis verliert sein Symbol, denn das Daily Planet Gebäude wird abgerissen, wird neu aufgebaut und gehört einem Medienkonsortium.
Supi jagt ein paar Gangster und hebt eindrucksvoll den Geldtransporter in Lüfte, jedoch kommt dann das wieder, was ich an DC so „mag“. Ein riesiges Flammenmonster greift Metropolis an und plötzlich bestehen alle Panels nur noch aus einem Meer von Flammen. Nein danke…kommt nicht ins Abofach beim Groben Unfug und dies liegt nicht nur an der nicht vorhandenen Story oder an dem Feuermonster, sondern eher an den mäßig kreativen Zeichnungen und dem Vergleich zum deutlich mutigeren Action Comics #1.

Wie bei den Batman Serien fragt man sich, warum es überhaupt zwei Serien geben muss und wie bei Batman schwankt die Qualität gravierend. Wie lange die zwei Serien mit unterschiedlichen Zeiten laufen ist noch ungewiss, jedoch ist es nur noch eine Frage der Zeit bis beide Timelines zusammengeführt werden. Ich bleibe bei Action Comics bis zu dem Zeitpunkt, dass ich mich veralbert fühle.

Damit ich die Vollständigkeit wahre auch hier das Kapuzenmädel der aktuellen Supermanausgabe.



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1 Kommentar:

  1. "Superman" # 1 war "nett", aber mehr auch nicht. Las sich m.M.n. wie eins der gruseligen "Yuppie-Superman"- Hefte von John Byrne (so ca. 1987). bääh...

    Nee... doll war das nicht :(

    (nicht ohne Grund wechselt DC George Perez -den ich sonst für einen begnadeten Künstler halte; seihe Interpretation von Wonder Woman ist erstklassig!- nach dem 6. "Superman"-Heft aus; das ganze Gedöhns übernehmen dann Keith Giffen (Autor) und Dan Jurgens (Art) )

    Von mir aus könnte Grant Morrison aber jahrelang die Abenteuer des jungen Clark ("Rookie"-Superman) in ACTION COMICS schildern;
    wirklich blöd, das diese Serie nach 6 Heften in die "Gegenwart" springen soll...

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