Donnerstag, 20. Oktober 2011

Comicreview: Justice League #2

Der Superheldenmeetupverächter Nerd 2.0 hat sich nach der grandiosen ersten Ausgabe von Justice League an diesem Mittwoch auch das zweite Heft im Groben Unfug gekauft und er wurde nicht enttäuscht.

Nachdem sich die Grüne Laterne und der dunkle Ritter beschnuppert hatten, trafen die Beiden im Cliffhanger auf den Mann aus Stahl und der sah nicht gerade gut gelaunt aus. Das zweite Heft beginnt dann auch gleich mit einem actiongeladen Kampf zwischen den drei Ur-Gesteinen des DC-Universums.
Im Prolog können wir auch schon mal einen Blick auf einen engagierten Barry Allen alias der Rote Blitz werfen, der einen alten Fall einfach nicht ruhen lassen will und plötzlich durch einen Hilferuf per Iphone (was sonst) von Green Lantern aus seiner Arbeit gerissen wird. Nun mischt also auch noch Flash im Kampf gegen das Alien mit bis Batman endlich Klartext spricht und die Situation beruhigt. Gemeinsam überlegt das spontan entstandene Superheldenteam wie es mit dem mysteriösen Alienwürfel umgehen soll und erfahren, dass es sogar einen zweiten Würfel in einem Labor gibt. Die dortigen Untersuchungen bringen ebenfalls kein Ergebnis.

Wieder ist der Humor in den Dialogen allererste Güte. Ich musste an einigen Stellen herzhaft lachen. Die Beziehung zwischen Green Lantern und Flash scheint auf eine innige Freundschaft hinzudeuten und schon mindestens eine vorherige Zusammenarbeit halbwegs überstandenen zu haben. Besonders schön fand ich die Frage von Barry ob Batman wirklich real ist. Herrlich das er in diesem neuem DC-Universum The New 52 als Legende startet, jedoch ist mit der sorfortigen Auflösung auch viel Storypotenzial verloren gegangen. Da hätte man viele schöne Geschichten erzählen können. Die Zeichnungen von Jim Lee sind bis auf Batman (wiedermal oder bin ich einfach zu mäklig?) gelungen und Geoff Johns weiß es eine Geschichte auf 22 Seiten zu erzählen.  Ich hoffe nur das dieses Dreamteam ihre Zusammenarbeit eine Weile fortsetzt und nicht nur als Starthilfe für diese Reihe dient.

Wieder animiert der Cliffhanger mich zum Weiterlesen und ich bin überrascht, baff und mir fehlen die Worte. Ich hätte nie gedacht jemals Justice League mit Genuss zu lesen. Eine Frage zum Schluss, denn ich komme mit dem Zeitwirrwarr von The New 52 noch nicht ganz klar: War das Feuermonster aus Superman #1 nun das Vorspiel zu dieser Ausgabe?

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