Donnerstag, 6. Oktober 2011

Comicreview: Detective Comics #2

Diese Ausgabe beginnt mit Bruce Wayne als Privatperson bei einer Trainingseinheit an der im Büro integrierten Kletterwand. Wir erfahren, dass es Probleme bei den Plänen zur Erneuerung von Gotham gibt. Im Anschluss treffen wir erneut auf die Reporterin Miss Rivers, ähh Charlotte. Hier offenbart sich, was ich bereits mehrfach kritisiert habe. Die verschiedenen Batmanserien greifen nicht ineinander und bilden jeweils für sich ein eigenes Universum. Wenn dies nicht so wäre, dann ist Bruce mittlerweile wirklich zum Playboy geworden, den er sonst immer nur für die Presse spielt. Nach dem Techtelmechtel mit Catwoman in ihrer ersten Ausgabe legt er sich nun bei Charlotte ins Zeug.

Der Joker ist in der letzten Ausgabe aus dem Arkham Asylum ausgebrochen und hat nur sein Gesicht zurückgelassen. Gordon ermittelt und tappt im Dunkeln. Batman schaltet sich selbstverständlich in die Ermittlungen ein, denn wieder wurde ein junges Mädchen entführt. Nach einem Funkspruch mit einem Aufenthaltshinweis begibt sich der dunkle Ritter in ein verlassenes Industriegebiet und verfolgt die Spur, jedoch scheint diese eher gelegt worden zu sein. Batman und Gordon tappen in eine Falle und der Dollmaker zeigt sein Gesicht bzw. was davon übrig ist.

Letztendlich eine gute handwerkliche Arbeit. Dieses Heft hat sich sehr flüssig flott gelesen und war unterhaltsam sowie spannend. Die zweite Ausgabe knüpft nahtlos an die vorangegangen an und hält die Qualität weiterhin auf hohem Niveau. Die gruselige Grundstimmung im Zusammenhang mit der detektivischen Ermittlungsarbeit macht für mich Batman aus und ist nicht ohne Grund mein persönliches Highlight des Reboots The New 52 von DC.

Das Kapuzenmädel habe ich übrigens in dieser Ausgabe nicht entdeckt. Das Suchspiel scheint wohl erst einmal vorbei und es bleibt abzuwarten, was die Chefredakteure sich als nächstes für das DC-Universum ausdenken, wenn die Verkaufszahlen nach dem ersten Hype einzubrechen drohen.

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