Freitag, 7. Oktober 2011

Comicreview: Der Tod des Comic-Typs! R.I.P. Jeff Albertson #3

Hier habe ich nun die dritte Ausgabe des Panini Specials „Der Tod des Comic Typs“ vor mir zu liegen. Der Besitzer des Springfielder Taschengeldfriedhofs ist verstorben und Marge hatte den Laden in einem fairen Wettkampf geerbt. Die massige Präsenz von Jeff fällt auch im Internet ins Gewicht. Es ist erstaunlich friedlich im Netz. Keine hässliche Kritiken, keine Schmäh…es muss also etwas im Busch sein und daher beschließt die Regierung das World Wide Web abzuschalten. Was macht man mit seiner plötzlich gewonnenen Freizeit? Richtig man bekriegt sich. Soweit so gut…und wie geht’s weiter?

Der dahingeschiedene Comicverkäufer hat aber auch eine noch größere Lücke hinterlassen. Es fehlt der Gesellschaft im Allgemeinen an Sarkasmus und Beleidigungen. Aus diesem Grund gibt es bei Moe ein Geheimtreffen des Clubs für Sarkasmus und Beleidigungen. Lisa und Bart kommen mit ihren Ermittlungen nicht weiter und Bart gibt strickend auf. Lisa setzt ihre Ermittlungen mit Hilfe von Ralph Wiggum (notgedrungen) fort. Auf dem Friedhof kommt es dann zu einer Szene, welche unsere Zombiehirnfrassdiskussion erneut anheizen könnte (siehe Foto).
 
Die Interviews mit den Bürgern von Springfield ergeben ein eindeutiges Bild. Der Comicbuchtyp hat es sich mit jedem verscherzt. Eine Sèance mit Grandpa bringt dann die Auflösung, jedoch möchte ich euch diese nicht spoilern, denn Lisa hat sich so eine Mühe gegeben dieses knifflige Rätsel zu lösen. Mein Fazit: Witziges kleines Special mit vielen Film- und Comiczitaten. Die richtige Mischung für den Nerd 2.0.

PS: nicht alle Comicshop-Verkäufer sind so grummelig. Schaut doch einfach mal beim Berliner Comic Shop Grober Unfug vorbei. Die sind da alle eigentlich ganz zahm, kompetent und hilfreich.

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