Freitag, 14. Oktober 2011

Comicreview: Batman and Robin #2 – Bad Blood

Wie die erste Ausgabe bereits angedeutet hat, geht es in dieser Serie um die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Bruce Wayne hat seinen Sohn Damian zum Sidekick Robin ernannt, jedoch scheint dieser (wieder mal) nicht nur zu jung zu sein. Bruce stellt Alfred genau die richtige Frage: „ Was hat Talia mit diesem Kind angestellt, dass er so eine Killermaschine geworden ist?“

Bruce Wayne hat also eine neue Aufgabe und das ist allein ein Fulltime-Job. Er muss ein Vater werden und dieser Herausforderung muss er sich allein stellen. Keine einfache Aufgabe. Es treffen viele Beschreibungen auf Damian zu. Er ist ein debiler Junge, ein Killer, ein Kindersoldat, ein wildes, verrohtes Kind und scheinbar sogar emotional gestört (ich sage nur Szene mit Fledermaus, will ja nicht zu kräftig spoilern). Zum ersten Mal in seinem Leben erkennt Bruce die Bedeutung für jemanden wirklich verantwortlich zu sein. Er macht sich Sorgen, was aus Damian werden würde im Falle seines Todes.

Die Wirkung des dynamischen Duos auf die Verbrecher der Stadt verändert sich ebenfalls. Der dunkle Rächer und sein Partner Robin wirken unheimlicher. Der Gesichtsausdruck ist erschreckender. Der plötzliche Auftritt beeindruckender. Es ist das erste Mal, dass ich mich vor Robin als Gegner fürchten würde…interessante Situation. Damian trainiert selbst nach einem nächtlichen Streifzug um seine Aggressionspotenzial abzubauen, nur wie lange reicht Training allein dafür aus? Das bereits zur ersten Ausgabe beschriebene Konfliktpotenzial in der Vater-Sohn-Beziehung baut sich wie erwartet immer mehr auf. Ich finde Peter J. Tomasi hat wieder eine gute, auch wenn nicht hervorragende Ausgabe geschrieben (wir wollen ja auch nicht zu viel erwarten), jedoch ist der Zeichenstil von Patrick Gleasons für mich immer noch gewöhnungsbedürftig. Sein Bruce Wayne gefällt mir einfach nicht, denn er hat Schultern wie ein Gorilla und das sieht einfach nur affig aus.  
  
 Die Serie gewinnt inhaltlich an Qualität und ein Plot für den ersten Ark wird geschaffen. Mal sehen wann die Story richtig Fahrt aufnimmt. Das Abo beim Groben Unfug ist also immer noch gerechtfertigt.

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