Freitag, 7. Oktober 2011

Comicreview: Action Comics #2


Das Cover verrät schon mal wie es nach dem Cliffhanger aus Action Comics #1 weitergeht. Der noch nicht voll ausgereifte Man of Steel war eingeklemmt zwischen einem Zug und einer Mauer. Bewusstlos, ungeschützt, entkräftet.


Ich bin diesmal so nett und spreche hier die SPOILERWARNUNG aus.

Der Alien Superman wurde von Lois Vater General Lane und Lex Luther gefangen genommen, an einen Stuhl gefesselt und mit der Dosis für einen Berggorilla sediert. Sein Ausbruchsversuch wird mittels Stromstößen verhindert. Luthor arbeitet mit der U.S. Army an einem Supersoldatenprogramm und der Mann mit der Stahlhaut und der unfrisierbaren Haartracht kann dieses Militärprojekt einen entscheidenden Schritt voranbringen. Die Wissenschaftler protestieren und zitieren die Menschenrechte, jedoch werden sie von Lex ignoriert und abgewürgt, denn sie sagen es ja selbst: Menschenrechte! Ist Superman ein Mensch und gelten diese Rechte für ihn? Erinnert einen an die Data-Diskussion bei Next Generation oder auch etwas realer ausgedrückt: Gilt das Kriegsrecht bei Terroristen?

Die Experimente gehen weiter. Diesmal ist es das Cape. Es scheint unzerstörbar zu sein. Die Regenerationsphase genügt und Superman kann sich befreien. Auf der Suche nach seinem Cape entdeckt er eine Rakete…

Eine gelungene Fortsetzung und macht wieder Lust auf mehr. Ich hoffe, dass ich noch einige dieser Ausgaben geliefert bekomme und nicht wie bereits angekündigt nach sechs Heften in die fünf Jahre in die Zukunft gesprungen wird, denn es macht richtig Spaß die Entwicklung des Helden aller Helden zu beobachten. Wie man bereits beim Superman#1 gesehen hat, kann darunter deutlich die Qualität leiden. Hier wird man als Neueinsteiger von Anfang an mitgenommen und sollte Grant Morrison seinen Kurs ändern besteht höchste Gefahr, dass nicht nur ich schon im Anfangsspurt abspringe. Die Zeichnungen von Rags Morales sind wieder von hoher Qualität. Besonders der gequälte Superman auf dem elektrischen Stuhl hat mir sehr gut gefallen.  

Fazit: Sehr gut, bitte weiter so und ich bleibe treu.


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