Sonntag, 18. September 2011

Comicreview: Superboy #1

Hier treffen wir mal wieder auf einen richtigen Neustart im Rahmen des DC-Reboot The New 52. Da meinerseits kein Vorwissen in dieser Reihe besteht recht annehmbar und komme damit gleich zum Inhalt dieser ersten Ausgabe. Also Achtung es wird gespoilert. Ein Klon wird im Reagenzglas eines Labors aus menschlicher und kryptonischer DNA herangezüchtet. Der Superboy realisiert noch im Züchtungsprozess was um ihn herum passiert und kann rechtzeitig vor seiner Eliminierung durch das Forschungspersonal einen Fluchtversuch starten um daraufhin gleich wieder in einem virtuellen Gefängnis, einer Art holographischen Forschungsprogramm zu landen. Ein netter Anfang mit guter Einführung der Hauptfigur, jedoch muss ich wieder einmal sagen: Nicht mein Ding!
Die Zeichnungen sind leider etwas uninspiriert bis unrealistisch. Teilweise kamen sie mir vor als wären sie am Computer entstanden. Ich habe nichts gegen Animationen aus der Rechenmaschine, jedoch sollte man sie nicht als solche erkennen. Schaut euch mal die Augen an, wer zeichnet den so und bekommt dafür Geld. Wenn ich solche Ausgaben sehe frage, ich mich was ich falsch mache… wie kommt man an solche Jobs bei DC. Wer ist jetzt Schuld? Derjenige der zeichnet oder derjenige, der solche Zeichner einstellt.

Fazit: Neee (aber war ja auch schon immer mit dem Superman-Universum im Clinch), da bleibe ich lieber an der Action Comics Reihe kleben, denn dort waren sie wenigsten mutig und kreativ. Hier zeigt sich ziemlich deutlich woran Ableger zu knabbern haben: kein Geld, keine Zeit, kein gutes Personal. Es bleibt zu hoffen, dass ich am 28.September eine bessere Superman #1 Ausgabe im Groben Unfug vorfinde.

Der Vollständigkeit halber will ich euch den Time Trapper dieser Ausgabe nicht vorenthalten.



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