Samstag, 17. September 2011

Comicreview: Resurrection Man #1

Nach dem ich mich heute so intensiv Batman and Robin #1 so intensiv gewidmet habe schreite ich von nun an etwas flotter voran.

Kurzgesagt geht es um einen Typen wie wir ihn bereits unzählige Male gesehen haben. Ein Aufersteher, einen Highlander mit einer Hintergrundstory wie bei der Fernsehserie Zurück in die Vergangenheit und bei jeder Rückkehr von seinem erholsamen Schlaf bei den Toten scheint eine magische Kraft hinzugekommen zu sein und er nicht zu Wissen wo es ihn hintreibt. Was seine Aufgabe in diesem Leben ist. Der Comic beginnt nach meinem Geschmack.
Der Hauptcharakter wird eingeführt und macht ein kleines Spielchen im Terminal des Flughafens. Wer ist wer und was ist sein Reisegrund. Ich muss zugeben, dieses Spielchen zum Zeitvertreib ziemlich oft auf die Spitze zu treiben, da ich (leider) regelmäßig S-Bahn in Berlin fahren muss und gerade bei uns in Steglitz die verschiedensten Gesellschaftsschichten aufeinandertreffen. Reich trifft auf Bettelarm. Bauarbeiter auf Punker. Studenten auf Einwanderer. Ein Potpourii aus Geschichten verschmolzen im Dickicht des Großstadttransportmittels ohne Fluchtmöglichkeit. Dieses Spiel setzt die Sitznachbarin des bisher namenlosen Protagonisten fort. Bis zu diesem Punkt muss ich sagen Daumen hoch, doch dann kommt es wieder, was ich an DC manchmal nicht verstehe. Warum muss jede Serie ins Kitschige abdriften. Die Dame verwandelt sich in ein übernatürliches Monster mit Flügeln.  Der Kampf im Flugzeug ist dann auch noch unübersichtlich gezeichnet. Ich vermute ein paar Bilder wurden aufgrund der begrenzten Seitenanzahl gestrichen. Dieses Verfahren kennt man ja aus jedem üblichen Hollywoodstreifen, denn die Hauptsache ist, man überschreitet die 90-Minuten-Grenze nicht.

Fazit: Das Flugzeug stürzt ab und der Comic verbrennt mit dem Rest der Insassen. Der Resurrection Man steht wieder auf und seine Seele wird weiter gejagt. Ich begutachte erst einmal das zweite Heft im nächsten Monat bevor ich mir eine Meinung bilde und es in meinen Warenkorb des Groben Unfugs lege.

Selbstverständlich war auch hier wieder der/die/das TimeTrapper Kapuzenmädel zu sehen.  



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