Sonntag, 25. September 2011

Comicreview: Deadman #1

Boston Brand stirbt bei einem tragischen Unfall und erhält in einer Welt zwischen Leben und Tod ein Angebot was er nicht ablehnen kann. Zum Ausgleich seines miserablen Verhaltens zu Lebzeiten muss er nun das Leben anderer vom Weg abgekommener Seelen geradebiegen. Das Leben ist halt eine Waagschale, in die wir geworfen werden und manchmal sind wir nur einen Schritt vom Abgrund entfernt.
Es sind ein paar nette Szenen dabei und die Zeichnungen hochwertig. Kein Reißer, aber handwerklich gut gemacht. Die Story hat was und die Grundthematik ist recht interessant. Für mich hätte der Einstieg etwas ausgebaut werden können, denn die Hauptperson wurde für mich vor seinem plötzlichen Tod noch nicht ausreichend beschrieben, aber eventuell steckt seitens der Autoren eine Absicht dahinter und erzählen das Leben des Deadman über die Serie hinweg in Rückblicken. Es wäre ziemlich clever in Verbindung mit den Erfahrungen, die er mit seinen Aufträgen sammelt, einen persönlichen Hintergrund für das Bleichgesicht zu schaffen.

Für Neueinsteiger ein kompletter Reboot mit Erläuterung. Wem es gefällt viel Spaß mit dieser Reihe, denn ein perfekter Einstiegspunkt. Deadmans Universum ist komplett auf Null gesetzt und Vorwissen unnötig. Wer also Interesse hat sollte sich schnell zum GrobenUnfug begeben, um noch einen First Print zu erhalten.

Vorsicht Spoiler: Bitte achtet auf die Szene in der Deadman versucht Kontakt mit einer Person aus seinem alten Leben aufzunehmen. Herrlich gestaltet und ganz ehrlich, jeder normale Mensch würde verrückt werden, wenn er von jeder Person auf dem Jahrmarkt in Gestalt eines Toten angesprochen wird.

Hier noch der Gastauftritt vom Kapuzenmädel.



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