Freitag, 19. August 2011

Black Jack #1 Blue Bell


Gangstergeschichten haben es mir angetan. Von Howard Hawks Scarface Verfilmung aus den 30ern (muss jeder Mafiafilmfan gesehen haben)  bis zu Untouchables mit Robert DeNiro in der Rolle des Al Capone. Im Film wurde der größte Pate von Chicago häufig in Szene gesetzt, jedoch häufig nur der Name zur Erhöhung der Einspielergebnisse missbraucht. Gute bebilderte Geschichten aus dem Verbrechermileu sind Raritäten, nehmen in letzter Zeit jedoch an Fahrt auf.


Wieder einmal war der Comic aus dem Hause Splitter ein Spontankauf und die Angst groß, dass der Name vom heutigen Popstar Al Capone nur zur Umsatzsteigerung genutzt wird. Cover gesehen, etwas geblättert, gekauft, verschlungen, befriedigt, neugierig auf die Fortsetzung und alle Vorurteile beseitigt.

Die Geschichte dreht sich um eine Kindergang im Armenviertel von Brooklyn in den 30er Jahren, welche durch einen Zufall am Thronfall des Capone beteiligt ist. Die Story um eine Jugendbande im New Yorker Armenviertel ist ja keineswegs neu (siehe Sergio Leones Epos Es war einmal in Amerika ebenfalls mit DeNiro) und Elemente der Geschichte in Ansätzen aus diversen Quellen kopiert, jedoch schön bebildert und in Szene gesetzt. Der Comic und seine Perspektiven wirkt stark filmisch, was sicher der massenhaften Mafia- und Gangsterverfilmungen zu verschulden/verdanken ist. Mein Fazit: der Kauf hat sich gelohnt.    

Der Splitterverlag gefällt mir Stück für Stück mehr und ich werde deren Veröffentlichungen zukünftig genauer im Auge behalten. Vor Smoke City und Black Jack war mein letzter Kauf aus dem Hause Splitter das X-Men/Wildcats Crossover, welches immer noch zu meinen Favoriten aus dem X-Men Universum gehört, selbstverständlich weit hinter den Wolverine: Origin Comics.

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