Sonntag, 31. Juli 2011

Zombies Teil 1: Die Göttliche Komödie

Todestrakt. Es schleichen Zombies durch die Gänge und nur eine einzige Zelle wurde vergessen zu öffnen. Hier sitzt es und spricht mit der Kamera, trinkt aus der Kloschüssel. Er will überleben. Dann ein Hoffnungsschimmer. Ein halber Zombiewärter kriecht auf seinen Käfig zu. Er kommt an den Schlüssel und kämpft sich den Weg frei….Was für eine geniale Eröffnung, dabei habe ich an dieser Stelle das Interessanteste weggelassen um nicht zu spoilern.
Die Epidemie ist vor 3 Monaten ausgebrochen und die Welt im Chaos versunken. Eine Regierung ist nicht vorhanden und jeder ist auf sich gestellt. Ein Vater sucht in dieser Endzeit seine Tochter. Wem die Story bekannt vorkommt sollte sich nicht abschrecken lassen, denn letztendlich ist es in einer Zombiegeschichte immer dasselbe. Kämpfen um zu überleben und schütze deine Angehörigen. In diesem Comic wird wieder nicht erklärt, wie die Seuche ausgebrochen ist, denn es ist auch nicht wichtig. Es ist von Bedeutung wie man an Nahrung und Medikamente kommt. Kommt man alleine besser klar als in einer Gruppe? Muss man sich etwas menschliche Hilfsbereitschaft aufrechterhalten oder sollte man für Fremde keine Risiken eingehen?


Zombies sind momentan wieder in Mode und dieser Comic reitet auf der Erfolgswelle mit. Er hat sogar das Potenzial sich in die vorderen Ränge vorzukämpfen. Ich werde diese Reihe weiterverfolgen und hoffe auf weitere spannende  Wendungen. Die Zeichnungen sind wie so oft beim Splitterverlag von höchster Qualität und was ich hier besonders erwähnenswert finde, ist der dezente aber punktgenaue Humor, der sich mit der Tragik und den Schocks in guter Balance befindet.  

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