Samstag, 16. Juli 2011

Looptroop Rockers in Berlin 2011


Wer Looptroop nicht kennt, der hat einfach eine Wissenslücke, welche dringend geschlossen werden muss. Ich spare mir auch an dieser Stelle wieder die Details aus, denn hier findet ihr mehr Infos als ich gewillt bin abzuschreiben (ist ja keine Diplomarbeit).

Es ist mittlerweile knapp 10 Jahre her das ich Looptroop um den Bandleader Promoe live erleben konnte. Dementsprechend groß war meine Freude, dass diese schwedische Hip Hop Combo in Berlin ein Konzert geben. Wir waren 2001 auf dem Summer Jam  (ich weiss nicht mal mehr wo genau) als Looptroop uns gänzlich rockte. Zugegeben es war ein heißer Sommerabend, trotzdem lag es nicht nur daran, dass wir unsere Jeans nach dem Konzert durchgeschwitzt, eher triefend nass vorfanden. Das wir dies erst nach dem Auftritt von Looptroop feststellten lag einfach an der totalen Bespielung und Ablenkung durch die sagenhafte Show. Ich möchte an dieser Stelle noch nicht alle positiven Adjektive verbrauchen, da noch die Beschreibung vom Konzert von diesem Jahr fehlt.

16.Mai 2011. Magnet Club Berlin. Looptroop. Das Bühnenlicht geht an. Das Schlagzeug stösst den Beat an. Die Spannung steigt. Die Tür vom Backstagebereich öffnet sich und die Show beginnt. Die Menge gröhlt und ich bin baff. Looptroop rockt Berlin und der gesamte Club singt selbst bei den neusten Songs vom Album Professionell Dreamers mit. Was habe ich verpasst. Selbstverständlich verfolge ich Looptroops schaffen seit etwas mehr als einem Jahrzehnt, jedoch war ich immer davon überzeugt diese grandiose Band hätte immer noch den Status Geheimtipp. Weit gefehlt. Anscheinend hat nicht nur das Album Fort Europe zum Erfolg geholfen, sondern auch das virale Marketing dazu beigetragen. Das Video zu Fort Europe hat auf You Tube nahezu eine Millionen Klicks, auf Facebook haben Sie momentan 60.000 „Freunde“.


Zurück zum Konzert. Zurück im Tanzrausch. Déjà-vu. Die Zeit verging im Flug, die Stimmung kochte, wir wurden bespielt. Das Konzert war zu Ende und ich bemerkte das neben mir plötzlich der Merchandisingstand auf gebaut wurde. Soweit so gut. Mit Platten von Looptroop bin ich versorgt, doch was ich dann dort hängen sah schoss mir die Tränen in die Augen. Ein Looptroop T-Shirt mit einem Charakter von Boris Karloff als Frankenstein. Das musste ich haben. Zum Glück stand ich bereits in der ersten Reihe und es hieß nur noch warten bis der Verkauf begann.
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich mich freute als die Verkäufer erschienen und ich feststellen musste, dass die Band höchstpersönlich ihr Zeug an den Mann brachte. Spontan entschied ich mich zusätzlich noch die Instrumental Version von Fort Europe Album neben Autogrammen auf der Platte zu erstehen.

Glücklich bespielt worden und einen Nachschlag mit Sahnehäubchen gab es auch dazu. Danke Looptroop und kommt bald wieder nach Berlin.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen