Sonntag, 15. Mai 2011

Filmreview: Metropolis von 1926, 2000, 2011

Kino soll beeindrucken, zum Nachdenken anregen und vieles mehr. Aus diesem Grunde haben wir uns heut auf den Weg gemacht eines der ersten Meisterwerke des Films in seiner restaurierten Fassung zu genießen.

Was muss das für ein Gefühl gewesen sein, als aus einer Filmaufführung eines Klassikers ein Moment des Entdeckens wurde.  Ist der Film nicht kürzer? Was sind das für Szenen? Hmh….


…und tatsächlich…es ist ein anderer Film den ich heute gesehen habe. Ich glaube es war im Jahr 2000 als ich das erste Mal Metropolis gesehen habe….und es war eher nervtötend, was aber nicht dem Film sondern der Version zu verdanken war. Es war eine Fassung des hessischen Rundfunks aus den 80ern mit Techno(!!!) hinterlegt.

Heute konnten jedoch wir den restaurierten Metropolis in dem wunderschönen Berliner Delphi  bewundern und waren begeistert. Die Bildqualität und auch die hinzugefügten Szenen waren ein Erlebnis. Jeder sollte die Chance nutzen diesen Film auf der großen Leinwand zu sehen und wir hatten das Glück in so einem herrlichen Ambiente zu verweilen.
Die Geschichte kann immer noch genauso beeindrucken wie die Bilder. Es liegt einfach daran, dass sie wohl zeitlos ist. Der Mensch wird dauerhaft in sozialen Schichten mit erheblichen Einkommensunterschieden leben. Zukünftig werden wie in der Vergangenheit daraus wieder verschiedene Rechte ergeben. Daher funktioniert der Film zu jeder Zeit. Technologische Weitsicht hat Lang offenbar gehabt, denn Bild- und Autotelefon waren zu dieser Zeit kaum denkbar. Um es kurz zu machen...der Film ist einfach Pflicht!

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